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  Indische Hochzeit
Die Hochzeit
 
 
Die Eltern suchen für ihre Kinder den geeigneten Partner, der aus der gleichen Bevölkerungsschicht kommen muss. Nur in seltenen Fällen widersetzen sich die jungen Leute der Tradition. Sind sich beide Familien, bezüglich der Eheschließung einig geworden, beginnen die umfassenden Hochzeitsvorbereitungen Manchmal dürfen sich die beiden Verlobten vorher kennen lernen, aber allein sein dürfen sie nicht.
Der Termin wird durch erstellen eine Horoskops festgelegt. Die traditionelle Trauung wird sehr festlich gestaltet. Jedes Ritual hat seine besondere Bedeutung und darf nicht abgeändert werden. Ist der Tag der Hochzeit angebrochen, macht sich der Bräutigam mit seinen Freunden und seiner Familie auf den Weg zu Haus der Braut, wo üblicherweise die Hochzeit stattfindet. Dort angekommen wird er mit einem Trank aus Honig und Joghurt begrüßt. Im Innenhof ist ein festlich geschmückter Pavillon aufgebaut, der durch einen Vorhang in zwei Teile unterteilt wird. Braut und Bräutigam betreten den Pavillon von zwei unterschiedlichen Seiten. Der Pandit (Hindu Priester) rezitiert heilige Verse, während er den Vorhang bei Seite schiebt. Beide sehen sich oft erst jetzt zum ersten Mal. Dann tritt der Vater der Braut vor und übergibt seine Tochter dem Bräutigam. Dieser verspricht sie zu ehren und ihr immer treu zur Seite zu stehen. Damit der Segen der Götter auf ihnen ruht, wirft das Paar Butteröl und Reis als Opfergaben in ein bereitstehendes heiliges Feuer. Die Kleider der beiden werden miteinander verknotet und so verbunden gehen sie 7 Schritte um das Feuer. Sie verpflichten sich vor dem Priester die drei wichtigsten Gebote zu beachten:
 
  1. religiöser Gehorsam
  2. das zeugen vieler Söhne
  3. Spaß am Sex (kein Witz. das stimmt wirklich!)
 
Während der Hochzeitfeier sitzt das Paar oft mehrere Stunden auf einem Podest, damit jeder Gast sie genau betrachten kann.
 
Die Braut:
 
Die Braut ist in einen farbenfrohen Sari gehüllt und reich geschmückt. Selbst ihre Hände sind bemalt und mit glitzerndem Geschmeide verziert. Der aufwendige Schmuck soll die Götter günstig stimmen. Bis heute ist es üblich, dass die indische Braut für die Hochzeit bemalt wird. Diese Prozedur kann bis zu drei Tage dauern, je nachdem wie umfangreich die Bemalung ausfallen soll. Bei dieser Gelegenheit wurden früher die Bräute auf die Rolle als Ehefrau und Geliebte vorbereitet, d.h. aufgeklärt.
 
Erotik hat als Quelle der Freude in der indischen Kultur einen hohen Stellenwert, natürlich auch um durch einen reichen Kindersegen unsterblich zu werden. Nach der Hochzeit verlässt die Tochter das Haus der Eltern um im Haus des Ehemannes zu leben.
 
Oftmals bestimmen auch heute noch die Eltern den Lebenspartner ihrer Kinder. Wie weit dabei die Meinung der Betroffenen berücksichtigt wird, hängt von der jeweiligen Familie ab. Für die meisten Inder ist die eheliche Verbindung eine heilige Angelegenheit, die auch über den Tod hinaus Bestand hat. Zu einer Hochzeit gehören deshalb immer prunkvolle Zeremonien, Bankette und kostspielige Feierlichkeiten. Inder gelten als religiös und ihr Leben ist tief in Traditionen verwurzelt. Im Allgemeinen steht das Interesse der Familie über dem Interesse des Einzelnen. Kinderreiche Familien sind die Regel, dennoch setzt sich die Regierung stark für die Geburtenkontrolle ein, um das schnelle Bevölkerungswachstum einzudämmen. Großfamilien leben oft unter einem Dach oder in unmittelbarer Nachbarschaft. Aus wirtschaftlicher Notwendigkeit gehen die meisten Frauen der unteren und mittleren Schicht einer Erwerbstätigkeit nach.
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