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  Ein ganzer Tag mit Shahrukh Khan

Ein ganzer Tag mit Shahrukh Khan

 

Mein Name ist Diana und bin 22 Jahre alt. Mir ist was Unglaubliches passiert.

 

Es war der 13. Juli 2007:

 

Ich und meine Freundin Alexandra hatten uns so auf das Bollywoodwochenende gefreut. Denn es war das Bollywoodfestival in Stuttgart. Doch an diesem Tag lief einfach alles schief. Das war ja auch kein Wunder. Es handelte sich bei diesem Tag um Freitag den dreizehnten. Das dieser Tag sich aber auch zu einem echten Glückstag entwickeln würde, hätte ich zu Beginn des Ausflugs nie für möglich gehalten…

 

Es fing alles schon am Morgen an. Erst hab ich verschlafen und dann beinahe deswegen den Zug nach Frankfurt verpasst. Zum Glück war dem aber nicht so. Im Zug traf ich dann Alexandra, die ich bisher nur aus E-Mails kannte. Wir hatten uns vorher schon ein paar Mal getroffen. Ich nenn sie Alex. In Frankfurt mussten wir nach Stuttgart umsteigen. Wir fuhren mit dem ICE. Und das schlimmste dabei war, das wir keinen einzigen Platz mehr bekommen haben. Also mussten wir uns mitten auf den Gang quetschen. Dieser Tag war brütend heiß und ich kam mir vor wie ein Bratwürstchen auf dem Grill. Noch dazu musste ich meinen schweren Rucksack mit mir herumschleppen. Nach zwei Stunden stehen, kamen wir endlich am Ziel an. Meine Beine fühlten sich schon ganz taub an. Nun kam aber das nächste Problem auf. Alex und ich kannten uns überhaupt nicht in Stuttgart aus. Völlig orientierungslos irrten wir durch die Straßen um unser Hotel zu suchen. Nach etlichem herumgefrage, haben wir es aber dann doch noch gefunden. Wir lieferten unser Gepäck ab, ruhten uns ein Augenblick aus und machten uns etwas frisch. Denn die lange Zugfahrt hatte uns schon recht mitgenommen. Dann machten wir uns wieder auf den Weg. Irgendwann fanden wir heraus, das das Festival genau an diesem Tag endete. Das war´s dann wohl, dachten wir. Das Festival schien für uns gelaufen zu sein. Dabei hatten wir uns so darauf gefreut. Alleine schon, weil es hieß, Shahrukh Khan solle auch da sein. Dabei handelte es sich aber auch nur um ein Gerücht. Ob es stimmte, wollten wir nach dieser Pleite lieber nicht hoffen. Wir bekamen zwar noch ein wenig von dem Indien Bazzar mit, aber das war nur ein schwacher Trost. Da wir nun schon mal in Stuttgart waren, könnten wir ja wenigstens noch ein wenig shoppen gehen, beschlossen wir. Und das taten wir dann auch. Mit Alex war nichts mehr anzufangen. Ihre miese Laune konnte man deutlich spüren. Ich versuchte das Beste aus dieser Situation zu machen. Für mich war es allein schon aufregend, weil ich noch nie in meinem Leben in einer Großstadt war. Wir machten sämtliche DVD Läden unsicher um sämtliche SRK DVDs zu ergattern. Ich wurde schnell fündig und kaufte mir im Media Markt Shahrukh Khan – Das ist mein Leben und Shahrukh Khan on Stage. In einem Inderladen den wir per Zufall gefunden haben, kaufte ich mir fünf weitere DVDs. Alex kaufte sich auch noch einige DVDs die sie noch nicht kannte. Nachdem wir fertig waren, brachten wir unsere Beute zurück ins Hotelzimmer und blieben für den Rest des Tages dort. Nur zum Essen gingen wir nochmal kurz in die Stadt. Am nächsten Morgen machten wir uns gleich wieder auf den Weg in die Innenstadt. Wir wussten selbst nix besseres mit unserer Zeit anzufangen. Dann fanden wir allerdings einen DVD Laden, den wir noch nicht unsicher gemacht hatten. Alex meinte, sie hätte kein Bock reinzugehen weil sie nur wieder unnötig viel Geld ausgeben würde. Deshalb ging ich rein und sie beschloss draußen zu warten. Schnurstracks lief ich auf diesen riesigen Bollydvdständer zu. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus und hätte am liebsten alles dort aufgekauft. Ich bekam vor lauter Aufregung aber nicht mit, wer da an der Kasse stand. Dieser Jemand starrte unentwegt zu mir herüber und beobachtete mich mit einem freudigen Lächeln. Denn er konnte genau sehen wofür ich mich so begeisterte. Ich hätte am liebsten noch ein paar DVDs gekauft. Aber mein Geldbeutel ließ nicht mehr zu. Ich drehte mich und wollte eigentlich wieder rausgehen. Doch als ich sah, wer da an der Kasse stand und mich grinsend beobachtete, stockte mir plötzlich der Atem. Es war Shahrukh Khan!!! Mir wurde heiß und kalt zugleich und mein Herz nahm ein rasendes Tempo an. Meine Beine zitterten und ich wusste nicht ob ich mich noch lange auf ihnen halten konnte. War das jetzt nur ein Traum, oder war es Wirklichkeit? Ok Diana... Nur keine Panik, sagte ich zu mir selber. Es gibt für alles eine logische Erklärung. Du bist schon so SRK besessen, das du fantasierst. Wie in Trance begab ich mich torkelnd zum Ausgang. Shahrukh sah mir hinterher bis ich draußen war. Mein Gesicht war so bleich, das ich aussah, als hätte ich ein Geist gesehen. Alex fragte mich was los ist.

Ich antwortete: „Du glaubst ja gar nicht wen ich eben gesehen habe.“

„Los, raus mit der Sprache.“, forderte sie ungeduldig von mir.

„Shahrukh Khan!“, platzte es aus mir heraus.

„Du spinnst.“

„Dann geh doch rein und überzeug dich selbst.“, schlug ich ihr vor.

Sie ging hinein und nach ein paar Minuten kam sie mit einem entgeisterten Gesichtsausdruck wieder heraus.

„Weißt du wer da drin ist? Shahrukh Khan!!!“, schrie sie förmlich hinaus.

„Ich weiß. Hab ich dir doch gesagt!“

Schließlich trat er hinaus und strahlte uns mit seinem schönsten Lächeln an. Seine Augen funkelten und seine Grübchen waren unglaublich süß. Geschockt und völlig sprachlos sahen wir ihn an. Er sagte: „Hallo, ihr zwei!“

Ich bat Alex mich mal zu kneifen um zu wissen dass dies kein Traum war. Sie tat es und es war tatsächlich kein Traum.

Er stellte sich vor: „Hallo, ich bin Shahrukh Khan. Ihr kennt mich vielleicht…“

Ob wir ihn kennen? OB WIR IHN KENNEN?????? Natürlich kennen wir ihn!!! Ich musste mich stark zusammenreißen um keinen hysterischen Schreianfall zu kriegen. Immerhin wollte ich nicht, das SRK mich für einen gewöhnlichen, durchgeknallten, deutschen Bollywoodfan hielt. Als allererstes wunderten wir uns aber auch darüber das er deutsch sprechen konnte. Ich fand als erstes zu meiner Sprache zurück und fragte ihn danach. Er meinte, er hätte heimlich deutsch gelernt und das er eigentlich sehr gerne nach Deutschland kommt auch wenn die Gerüchteküche immer etwas anderes behauptete. Langsam war ich nicht mehr so unglaublich nervös. Ich freute mich riesig das mein Traum in Erfüllung gegangen ist. War aber dennoch total schüchtern. Irgendwie versuchte ich heraus zu stottern, das ich gerne von ihm ein Autogramm hätte. Shahrukh sagte zu. Ich kramte nach einem zerknüllten Zettel und einem Stift. Ich musste einfach irgendwas in meiner Handtasche finden, wo er seine Unterschrift raufsetzen konnte. Und wenn es nur ein Stück Klopapier gewesen wär. Mir war alles egal. Shahrukh meinte, ihm wär so langweilig. Ob wir zwei mit ihm nicht einen Kaffee trinken wollen. Ich misstraute meinen Ohren. Voller Freude sagten wir zu. Ich strahlte übers ganze Gesicht und Alex bekam einfach kein Wort heraus. Nun saßen wir drei in einem kleinen Stadtcafé, tranken Kaffee und schwiegen. Ich schielte hin und wieder unauffällig zu Shahrukh herüber. Aber ausgerechnet im dem Moment wo ich mal zu ihm rüber sah, musste der natürlich gucken. Und dann trafen sich unsere Augen. Ein wohliges Gefühl umgab meine Magengegend. Plötzlich zuckte Shahrukh zurück. „Aua! Heiß!“, fluchte er. Alex und ich kicherten laut los. Und Shahrukh errötete leicht vor Peinlichkeit. Irgendwann fanden wir aber doch ein geeignetes Gesprächsthema und quasselten drauf los. Ich fragte ihn alles, was ich schon immer mal von ihm wissen wollte. Nachdem wir fertig mit Kaffee trinken waren, schlenderten wir noch mit Shahrukh ein wenig in der Stadt herum. Ich und Shahrukh wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut. Ich konnte nicht glauben das Shahrukh ein großer Bollywoodstar war. Er wirkte auf mich so normal und ich lernte ihn in dieser kurzen Zeit auch als Mensch kennen. Irgendwann landeten wir auf einer Kirmes. Alex kaufte sich einen Bratapfel und Ich und Shahrukh holten uns Zuckerwatte. Einmal musste ich lachen, weil noch ein Stück Zuckerwatte an seiner Lippe klebte. Das sah aus, als hätte er einen Schnurbart. Wir beide fuhren sogar Riesenrad zusammen. Alex traute sich nicht mit. Sie hatte Höhenangst. Der Tag war unglaublich schön und ich wollte nicht das dieser Tag jemals endet. Denn das schlimmste dabei war, das wir am Abend schon wieder mit dem Zug nach Hause fahren mussten. Erstmal wollte ich aber darüber nicht nachdenken. Ich genoss einfach Shahrukhs Nähe. Ich genoss sie einfach zu sehr. Das war schon fast unheimlich. Wir redeten über Gott und die Welt und die Zeit verging wie im Flug. Leider… Schließlich waren es nur noch drei Stunden bis zu unserer Abreise. Die letzen drei Stunden war ich ziemlich bedrückt. Ich fühlte mich unwohl und dachte viel nach. Was war nur mit mir los? Nicht nur ich war so. Sondern Shahrukh war auch auf einmal so still. Wir drei setzten uns auf eine Bank im Park und beobachteten die Tauben. Plötzlich riss Shahrukh einen Witz. Ich musste so stark lachen, dass ich fast schon Tränen in den Augen hatte. Das war einfach typisch Shah. Hatte immer einen spontanen Witz auf Lager. Doch als ich ausversehen seine Hand berührte elektrisierte ich am ganzen Körper. Ein ganz kurzer Stromschlag durchfuhr mich von Kopf bis Fuß. Sowas ist mir ja noch nie passiert. Auch er verspürte irgendein Gefühl. Versuchte sich aber dagegen zu wehren. Denn es sollte nicht sein…

Nach zwei Stunden gingen wir betrübt ins Hotelzimmer zurück. Shahrukh begleitete uns. Alex und ich gingen hinauf in unser Zimmer um zu packen. Alex schwärmte mich von Shahrukh voll und wollte nicht mehr aufhören zu reden. Ich hoffte insgeheim irgendwie mit ihm in Kontakt zu bleiben. Dann brachte Shahrukh uns noch zum Bahnhof. Mir war zum heulen zumute. Ich musste ständig schlucken um den Kloß im Hals herunterzukriegen. Und nun standen wir an unserem Zug. Alex stieg schon ein. Ein paar Minuten hatten wir noch bevor der Zug losfuhr. Ich drehte mich zu Shahrukh um.

„Tja, es wird Zeit zu gehen.“, brachte ich mit zittriger Stimme hervor.

Er nickte Stumm. Seine Augen wirkten glasig. Er starrte zu Boden. Wie vereist standen wir einige Sekunden wie eingefroren da. Schließlich blickten wir uns tief in die Augen. Diese Augen… Sie strahlten soviel Wärme aus. Gerade als ich mich mit einem „Mach´s gut“ von ihm wegdrehen wollte, spürte ich, wie er meine Hand nahm, mich zu sich heranzog und wie seine warmen, vollen Lippen, die meine berührten. Ich wusste nicht wie mir geschah. Der Kuss war sanft aber fordernd zugleich und wurde immer wilder und leidenschaftlicher. Ich wollte mich einfach nicht von ihm lösen.

Ich blieb leicht gegen seine Brust gelehnt und er berührte mit der einen Hand sanft mein Gesicht und strich mit der anderen sanft über mein braunes, langes Haar. Ich bekam kaum noch geregelt Luft und versuchte gleichmäßig zu atmen. Ich konnte einfach nicht denken in dem Moment. Ich spürte nur wie mein Herz so laut gegen mein Brustkorb hämmerte, das es schon fast weh tat und ich befürchtete er könnte es hören. Langsam lösten wir uns schweren Herzens voneinander. Ich starrte ihm verblüfft und völlig verwundert in die Augen. Und er tat es mir gleich. Da ertönte die letzte Durchsage und forderte die Leute auf, jetzt in den Zug zu steigen. Ich machte langsam ein paar Schritte zurück und wendete meinen Blick einfach nicht von ihm ab. Auch seine Augen blieben an mir haften und ließen mich nicht los. Es sah so aus, als wollte er versuchen mich mit seinen Augen daran zu hindern in den Zug einzusteigen. Mein Körper bewegte sich wie von alleine in den Zug. Da schlossen sich die Zugtüren und trennten uns voneinander. Shahrukh blieb wie versteinert stehen. Es fing jetzt auch noch an, wie in Strömen zu regnen. Seine Haare waren sofort klitschnass und hingen ihm strähnig ins Gesicht. Der Zug fuhr noch nicht los. Ich konnte ihm nur durch die Fenster beobachten. Er sah mich immer noch an. Ich war panisch. Was sollte ich tun? Warum hatte er mich geküsst? Doch nicht etwa weil er mich liebt? Aber kann das sein? Nach einem einzigen Tag, kann man sich da eigentlich in jemanden verlieben? Außerdem war der um so einiges Älter als ich. Er könnte sich doch unmöglich in mich verlieben. Ausgerechnet mich…Dieser Mann war schließlich verheiratet. Ich war völlig verwirrt. Plötzlich wurde Shahrukh aber bewusst das er noch nicht mal meinen Namen wusste. Wir hatten keine Telefonnummern ausgetauscht und wussten eigentlich gar nichts voneinander. Wahrscheinlich würden wie uns nie wiedersehen…

Nun setzte sich der Zug in Bewegung und Shahrukh sah ihm hinterher. Ich griff plötzlich wie von selbst nach der Notbremse und der Zug hielt an. Ich eilte aus dem Zug heraus. Ich blieb erstmal stehen und sah Shahrukh an. Er sah mich erwartend an, hielt aber dann einladend seine Arme auf. Ohne zu überlegen rannte ich auf ihn zu und fiel ihm in seine starken Arme. Inzwischen hatte sich der Zug wieder in Bewegung gesetzt und fuhr sein Weg ohne mich fort. Ich genoss Shahrukhs Nähe und Geborgenheit.

Wie es jetzt weitergeht? Keine Ahnung was jetzt passiert. Erstmal müssen wir uns Gedanken darüber machen, wie es überhaupt weitergehen soll. Immerhin war Shahrukh ein verheirateter Mann. Er musste das alles erstmal seiner Frau beichten. Die beiden waren schon lange nicht mehr glücklich miteinander. Das wussten sie aber schon lange. Mit mir war Shah nach langer Zeit mal wieder richtig glücklich und ich brachte ihm sein verloren geglaubtes Lächeln wieder zurück. Wer hätte jemals gedacht, dass sich der Tag noch so wenden würde. Wir verpassten zwar das Bollywoodfestival, bekamen aber ein viel schöneren und wertvolleren Preis. Besonders ich habe endlich mein Glück gefunden.

 

Ende

Copyright © 2000 -


Shahtime!!!
 

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